Es freut uns, dass es wieder gelungen ist für den Kongress 2016 ausgewiesene Fachleute für Psychotherapie, Beratung und interkulturelle Aspekte gewinnen zu können.

Folgende Referentinnen und Referenten sind dabei:

Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan / Leiter des Studiengangs Soziale Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken. Er gilt als „international anerkannter Experte der Transkulturellen Psychiatrie und Traumatologie“. Nachdem er seit 2006 die Projektleitung der Arbeitsgruppe Migration und Rehabilitation übernommen hatte am Institut für Psychologie (Rehabilitationspsychologie) der Universität Freiburg, wurde er 2010 von der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen zum Professor berufen. Seit 2013 leitet er den Studiengang Soziale Arbeit mit psychisch Kranken und Suchtkranken.

Prof. Dr. phil. Allan Guggenbühl – Zürich und Bern, Psychologe VBP/FSP, Leiter des Instituts für Konfliktmanagement und Mythodrama (IKM) in Bern, Zürich, Stockholm. Daneben ist er seit 1996 als analytischer Psychotherapeut mit eigener Praxis in Zürich und seit 2002 als Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich tätig. Er hat das Mythodrama entwickelt, ein Gruppentherapieverfahren, das unter anderem in Georgien bei der Behandlung kriegstraumatisierter Kinder eingesetzt wird und sich in Japan verbreitet hat.

Prof. Dr. Jalil Bennani / Psychiater und Dozent in Rabat und Universität Nizza. Hauptexponent der marrokanischen Psychotherapie und Ehrenpräsident der Association Chams Marrakech. 2012: Vice-président Fédération Européenne de Psychanalyse (FEDEPSY)

Dipl. Psych. Eva van Keuk / Leiterin des psychotherapeutischen Fachbereiches des Psychosozialen Zentrums in Düsseldorf. Das Zentrum ist Anlaufstelle für Flüchtlinge, die schwere traumatische Ereignisse durchlebt haben. Sie ist Leiterin der Diversity Trainings (Transkulturelle Kompetenztrainings für das Gesundheits- und Sozialwesen/ EIF Projekte), Menschenrechtsbeauftragte des BDP und Mitbegründerin des Dachverbandes für transkulturelle Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik im deutschsprachigen Raum (DTPPPe.V.). 

Silvia Zanotta, Dr. phil., arbeitet in eigener Praxis als Psychotherapeutin für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien in Zürich, Schweiz. Sie hat in personzentrierter Psychotherapie (Carl Rogers), in klinischer Hypnose (Milton Erickson), Traumatherapie PITT, Ego-State-Therapie und Somatic Experiencing (Peter Levine) zertifiziert und arbeitet auch mit energetischer Psychologie. Spezialgebiete sind die Behandlung von posttraumatischem Stress, Angst, Phobie, Zwang und Autismus.

Dr. Gerald Kral ist Lehrbeauftragter an der Sigmund-Freud-Privatuniversität in Wien. Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Onlineberatung, Psychologie des Internets und klinischer Diagnostik. In Zusammenhang mit psychologischer Diagnostik im Bereich der Klinischen Psychologie befasst er sich vor allem mit Verfahren für Kinder und Jugendliche. Langjährige Erfahrung in den Tätigkeitsschwerpunkten Psychologische Diagnostik, Psychotherapie und Beratung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Beratungs-, Supervisions- und Coachingtätigkeit mit Einzelpersonen und Teams (Profit- und Non-Profit- Bereich). 

Stephan Müller / Diplom in Prozessorientierter Psychologie nach Dr. Arnold Mindell. Co-Leiter des Instituts für Prozessarbeit (IPA), Zürich. Lehrtherapeut, Supervisor und Ausbildner am IPA. Ausgelöst durch die Auseinandersetzung mit einer chronischen Krankheit führte ihn ein langer Lern- und Wandlungsprozess zur Prozessorientierten Psychologie und in die Welt der Gnawa in Marokko, die er seit 15 Jahren erforscht. Sein Fokus liegt dabei auf der heilende Kraft veränderter Bewusstseinszustände im Kontext von Musik, Ritual, Trance. 

Marianne Sinner / Diplom in Prozessorientierter Psychologie nach Arnold Mindell, Malerin, Kunsttherapeutin GPK, Beraterin SGfB, Lehranalytikerin, Supervisorin, Lehrerin und Co-Leiterin des Instituts für Prozessarbeit, Zürich. 

Devi Rageth / Psychotherapeutin ASP. Literaturwissenschaftlerin, internationale Trainerin, Lehrtherapeutin und Supervisorin (IIBS), langjährige Assistenz bei David und Sylvia Boadella, IBBS, Heiden.

Lachmeditation mit Jan Laperre M Sc, Zertifizierter Lachtrainer (Indien, 2012). Gymnasiallehrer für Psychologie und Pädagogik, selbstständiger Praxis im Bereich Sexuologie, Sexualtherapie, Krisen-und Präventionsmanagement, theateranimierte Planspiele, Lachyoga und Lachtherapie

Einreichen von Workshops

Sie haben Interesse einen Beitrag für den Workshop-Kongress 2016 einzureichen und möchten in Essaouira dabei sein.

Folgende Beiträge können eingereicht werden
– Workshop / Dauer 4 h
– Referat / Dauer 45 min

Richtlinien für die Eingabe Ihres Abstracts
– Verwenden Sie dafür ausschliesslich unser Kontaktformular
– Die Beiträge müssen in deutscher oder französischer Sprache erfolgen
– Die maximale Länge des eingereichten Textes beträgt 1’500 Zeichen ohne Leerschläge.
– Die angenommenen Abstracts werden in der eingegebenen Form mit korrektem Titel und Autorenbezeichnung auf der Kongresswebseite veröffentlicht. Für Schreibfehler oder irrtümliche Angaben im Abstractsystem wird keine Haftung übernommen.
– Einreichungsfrist bis 12 Monate für Kongressbeginn.

Wichtiger Hinweis:
Der Organisator des Symposiums entspricht dem Hauptautor, alle weiteren Referenten werden als Co-Autoren eingegeben.

Das Kongresskomitee wird die eingegangenen Abstracts einer Sichtung unterziehen und über die Annahme entscheiden, welche sich an Kriterien orientiert, die dem Kongress und seiner Leitlinie verpflichtet sind. Diese Auswahl geschieht ohne Einbezug der Bewerber und Bewerberinnen, wird nicht begründet und ist nicht anfechtbar.

Die Benachrichtigungen über Annahme oder Ablehnung der Abstracts werden bis 30. November 2015 an die Einreicher verschickt.


Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns über ‚Neues, Fremdes und Lösungen‘ für den Kongress 2016


Reto Mischol M Sc
Organisation Kongress ‚Grenzen-Systeme Kulturen‘