Allan Guggenbühl wurde geboren als Sohn des Psychiaters und jungianischen Psychoanalytikers Adolf Guggenbühl-Craig (1923–2008) und einer schottischen Bildhauerin. Sein Grossvater war der Publizist und Verleger Adolf Guggenbühl. Er wuchs in Omaha und Zürich auf. Nach einer Ausbildung zum Primar- und Reallehrer, die er 1974 abschloss, liess er sich 1974/75 in Mexiko-Stadt bei Manuel Lopez Ramos zum klassischen Gitarristen ausbilden. Anschliessend arbeitete er als Gitarrenlehrer und Musiker, bevor er an der Universität Zürich Psychologie studierte und 1981 bei Detlev von Uslar mit dem Lizenziat abschloss. Ausserdem liess er sich am C.G. Jung-Institut Küsnacht zum analytischen Psychotherapeuten ausbilden und erhielt 1994 das Diplom. 1997 promovierte er bei Verena Kast an der Universität Zürich.

 

Guggenbühl ist seit 1984 Leiter der Abteilung für Gruppenpsychotherapie für Kinder und Jugendliche an der kantonalen Erziehungsberatung der Stadt Bern und Direktor des Instituts für Konfliktmanagement in Zürich. Daneben ist er seit 1996 als analytischer Psychotherapeut mit eigener Praxis in Zürich und seit 2002 als Professor an der Pädagogischen Hochschule Zürich tätig. Er hat das Mythodrama entwickelt, ein Gruppentherapieverfahren, das unter anderem in Georgien bei der Behandlung kriegstraumatisierter Kinder eingesetzt wird und sich in Japan verbreitet hat.

Guggenbühl ist Referent, Ausbildner und Autor zahlreicher Fachbücher und Artikel zu den Themen Konfliktmanagement, Gewaltprävention, Bildung sowie Jungen- und Männerarbeit. Er ist verheiratet und Vater dreier erwachsener Kinder (Auszug aus Wikipedia).

Referat
Bleiben sich Fremde immer fremd?
Kulturdialog jenseits der Klischees

Menschen anderer Kulturen faszinieren uns oft. Wir schwärmen von der romantischen Einstellung der Irländer, der Offenheit der Italiener oder Warmherzigkeit der Senegalesen. Wenn wir andere Kulturen jedoch besser kennen lernen, dann kommt es leider oft auch zu Irritationen und Konflikten ein. Wir hören vom Sex-Zwang junger verkoppelter Frauen, der Selbstverständlichkeit von Körperstrafen oder stören uns an der Staatsgläubigkeit eines Nachbarvolkes. Je mehr wir mit Angehörigen einer anderen Kultur kommunizieren, zusammenleben, desto mehr manifestieren sich auch die Unterschiede. Wie können diese überwunden werden? Ist ein interkultureller Dialog möglich?

1. Workshop
Muss gewalttätig sein, wer ein Mann ist?
Die Bedeutung der Gewalt für die Initiation von jungen Männern in unsere Gesellschaft.

2. Workshop
Mythodrama: Geschichten als Methode der therapeutischen Arbeit oder der Teamarbeit
Im Myhtodrama steht die spielerische Auseinandersetzung mit einer Geschichte, einer Legende oder einem Mythos im Zentrum, die für die betreffende Gruppe gewählt wurde, um das Gruppenprofil zu erfassen und eigene Ressourcen zu erschliessen.

3. Workshop
Die grosse Liebe: anarchischer Despot, göttliche Beglückung oder neurotisches Symptom?
Von der grossen Liebe träumen die meisten Menschen, nicht alle erleben sie und oft führt sie uns ins Unglück. Im Workshop wird der tieferen seelischen Bedeutung der grossen Lieben nachgegangen und die Frage gestellt, ob sie sich ins persönliche Leben integrieren lassen.
Geboren: 24. März 1952, Zürich,  Aufgewachsen in Omaha, U.S. A & Zürich

Privat:
Mittelstrasse 21
8008 Zürich
+41 1 383 69 59
algugg@swissonline.ch

Geschäft:
Institut für Konfliktmanagement und Mythodrama
Untere Zäune 1
8001 Zürich
+ 41 1 383 69 59
info@ikm.ch

Schweizer Staatsbürger
verheiratet, 3 Kinder

Sprachen Deutsch/Englisch (Muttersprachen), Französisch, Spanisch (Wort & Schrift)

AUSBILDUNGEN
1974 Primar- und Reallehrerdiplom des Kantons Zürichs
1974/75 Ausbildung zum klassischen Gitarristen bei Manuel Lopez Ramos, Mexico City
1981 Lizentiat an der Universität Zürich in anthropologischer Psychologie (bei Prof. D. von Uslar)
1994 Diplom als analytischer Psychotherapeut am C.G. Jung Institut, Küsnacht
1997 Promotion an der Universität Zürich zum Dr. phil. 1. (bei Prof. V.Kast)

BERUFLICHER WERDEGANG
1974-75 Primarschullehrer in Volketswil, Kanton Zürich
1976-80 Gitarrenlehrer an den Musikschulen Maur und Fällanden
1980-81 Schulpsychologe im Jugendpsychologischen Dienst Frick, in Frick
1982-84 Psychologe/Psychotherapeut am am KJPD des Kt. Aargau, in Wohlen
1984-86 Psychologischer Berater der Helix Foundation, Toronto (spezialisiert auf Kunstprojekte)
1984–2002 Staatlich gewählter Hauptlehrer für Psychologie & Pädagogik am kantonalen Kindergarten- und Hortseminar Zürich (50%)
1979-97 Verlagsleiter der Raben-Reihe im Schweizer Spiegel Verlag (Psychologische Buchreihe)
1994-98 Kolumnist in der Zeitschrift „Brückenbauer“ (Auflage 300’000)
1994-04 Dozent am C. G. Jung Institut in Küsncht
1998-99 Lehrbeauftragter für Gewalt in der Schule an der Universität Zürich, Sonderpädagogisches Institut
1996-03 Mitglied der Schulkommission des Literaturgymnasiums Zürich
2005 Gastprofessur an der Universität Kyoto Japan (Educational dep)
Aktuelle berufliche Situation
seit 1980 Verlagsleiter & Herausgeber der Zeitschrift Gorgo, Zeitschrift für archetypische Psychologie und bildhaftes Denken
seit 1984 Leiter der Abteilung für Gruppenpsychotherapie für Kinder und Jugendliche an der kantonalen Erziehungsberatung & Poliklinik der Universität Bern
 Im Rahmen dieser Arbeitsstelle:

– Konzeptentwickler und Leiter des Projektes „Gruppen für Kinder aus Scheidungssituationen„
– Konzeptentwickler und Projektleiter: Baldur, Therapiegruppen für Kinder und Jugendliche psychischer kranker Eltern
– Konzeptentwickler und Projektbegleiter: Therapiegruppen für Kinder aus alkoholbelasteten Familien
– Autor diverser Skripts zu Therapiegruppen
– Leiter der Praxisausbildung Gruppenpsychotherapie für Kinder und Jugendliche
– Durchführung von Beratungen, Einzeltherapien und Abklärungen für Kinder, Jugendliche und Eltern
– Berater beim Forschungsprojekt „Mobbing im Kindergarten„ der Universität Bern

seit 1980 freier Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung Zürich (Beiträge: Psychologie/Pädagogik)
seit 1996 Gründer und Direktor des Instituts für Konfliktmanagement & Mythodrama, Guggenbühl AG in Bern/Zürich

Im Rahmen dieses Institut u.a.:
– Berater und Autor der nationalen Polizeikampagne „Gemeinsam gegen Gewalt„
– Berater, Trainer und Fortbildner des CS Suisse zum Thema Konfliktkompetenz
– Fortbildner für Schulkommandanten der Schweizer Armee
– Leitung von mehr als 50 schulhausinternen Weiterbildungs-veranstaltungen zu den Themen: Gewalt in der Schule, Kommunikation in der Schule, Pädagogische Sanktionen oder Strafen u.a.
– Leiter des Forschungsprojektes „Implementation of Conflictmanagment Strategies and Evaluation of it’s Effects from a Comparative International Perspective„. Durchführung von Kriseninterventionen und Evaluation in Schweden, den U.S. A. und der Schweiz, (Projekt abgeschlossen Sommer 93)
– Wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprojekts „Wissenschaftliche Grundlagen der Buben- und Burschenarbeit„ in Oesterreich im Auftrag des Bundesministerium für Gleichstellung und soziale Sicherheit (Beginn Nov. 03, Dauer bis 05))
– Privater Berater für Schulleiter in den Kantonen Zürich, Bern und in Deutschland
– Projektleiter Therapiegruppen für Kinder aus alkoholbelasteten Familie
– Leitung der Gruppen für gewalttätige Jugendliche

seit 1995 Staatlicher Schulberater des MNG Gymnasiums Rämibühl Zürich
seit 1996 Psychologische und psychotherapeutische Praxis in Zürich
seit 1998 Berater der Ax:el Johnson Stiftung, Stockholm
seit 2001 Präsident der Peter-Hans Frey Stiftung, Zürich
seit 2002 Professor an der Pädagogischen Hochschule des Kantons Zürich (50%)
seit 1993 Rege Vortragstätigkeit auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch in der Schweiz, Deutschland, Spanien, Italien, Schweden, Österreich, Japan und den U.S.A. zu den Themen „Konfliktmanagement„, „Gewalt in Schulen,„ „Jungen- und Männerarbeit„, „Schulhauskultur„, „Konflikte in Firmen„ etc..